Facebook | Twitter
Wandern rund um die Bastei - Saechsische Schweiz
Startseite | Bastei | Lilienstein | Bärenstein | Rauenstein | Schrammsteine | Falkenstein | Papststein | Pfaffenstein | Gohrisch | Königstein | Zschirnstein
Kaiserkrone | Zirkelstein | Malerweg | Kirnitzschtal | Polenztal

Ein Romantiker und Landschaftsmaler: Caspar David Friedrich im Elbsandsteingebirge (1)

Ein Romantiker und Landschaftsmaler: Caspar David Friedrich im Elbsandsteingebirge (1) caspar david friedrich romantiker kunst künstler malen maler gemälde galerie Der Wanderer über dem Nebelmeer. Der Fels im Vordergrund liegt an der Kaiserkrone.
Der Wanderer über dem Nebelmeer. Der Fels im Vordergrund liegt an der Kaiserkrone.

Oft findest Du in der Sächsischen Schweiz, links und rechts der Wanderwege, Hinweise auf interessante Fakten und Personen. Im Zusammenhang mit dem ihm gewidmeten Weg in Bad Schandau / Krippen) sowie dem Malerweg wäre da ein Künstler ganz besonders hervorzuheben: Der Romantiker Caspar David Friedrich.

Der Maler und Zeichner Caspar David Friedrich wurde am 9.9.1774 in Greifswald geboren. Er  ging 1798 nach seinem Studium an der Akademie Kopenhagen (von 1794 bis 1798) nach Dresden. Trotz seiner zahlreichen Wanderungen und Reisen durch Rügen, Nordböhmen, in das Riesengebirge und den Harz blieb er bis zu seinem Tod am 7.5.1840 in Dresden ansässig. Das Reisen inspirierte ihn zu hervorragenden Landschaftsmalereien, welche der Kunstrichtung "Romantik" zugeordnet werden können.

Mit Johann Wolfgang von Goethe als Förderer fand er 1805 seine erste breitere Anerkennung. Im Jahr 1808 wurde sein Altarbild "Das Kreuz im Gebirge" (Tetschener Altar) als Revolution in der Kunst bezeichnet. Das Landschaftsbild war für eine Privatkapelle in Tetschen / Decin gemalt worden. Heute ist es in den Dresdener Staatlichen Kunstsammlungen "Galerie Neue Meister" zu sehen.

1810 wurde Caspar David Friedrich zum Mitglied der Berliner Akademie und im Jahr 1816 auch Mitglied der Dresdener Akademie. Während einige Quellen davon berichten, dass seine Hoffnung auf ein Lehramt bis zu seinem Tode unerfüllt blieb, berichten andere Quellen von einer Lehrtätigkeit ab 1816 oder einer Professur ohne Lehrbefugnis in Dresden ab 1824.

Anfangs malte Caspar David Friedrich in Sepia und beschäftigte sich mit der Zeichenkunst.  Ab 1807 wandte er sich auch der Ölmalerei zu. Er war der Italiensehnsucht seiner Zeitgenossen genauso fern wie der schwärmerischen Altertümelei der Nazarener oder dem idealisierenden Klassizismus. Nach seiner Auffassung sollte die Kunst als "Mittlerin zwischen die Natur und die Menschen treten".

Caspar David Friedrich besticht durch seine sorgfältigen Naturbeobachtungen, die von den Schemata der idealisierten Landschaft früherer Meister wegführen. Subjektive Empfindungen, Gedanken über "Werden und Vergehen" und die individuelle Gefühlswelt des Menschen spiegeln sich in den Werken von C.D. Friedrich wider.

Caspar David Friedrich floh vor den Franzosen aus Dresden und siedelte sich in Krippen, elbaufwärts von Dresden an. Hier ging er seiner Leidenschaft, dem Wandern, sehr intensiv nach und dokumentierte die wunderschöne Landschaft mit den bizarren Felsformationen des Elbsandsteingebirges in Skizzen, Zeichnungen und Gemälden.

(Weiter in Teil 2 des Artikels)

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 26.08.2007
Aktuell: 22.03.2011
Ähnliche Themen: caspar david friedrich romantiker kunst künstler malen maler gemälde galerie

Kontakt © 1990-2015 Tino Bellmann BCS Computersysteme Holzhau