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Es ist 9.30 Uhr und unsere heutige Wanderung zu den Schrammsteinen beginnt mit einer Fahrt auf der Elbe. Mit der Fähre geht es von Krippen nach Postelwitz. In Postelwitz angekommen, laufen wir zunächst die Strasse elbaufwärts in Richtung Schmilka, dann auf dem Elberadweg weiter. Seit dem Hochwasser 2002 gibt es den Campingplatz in Schmilka, direkt an der Elbe, nicht mehr. Dafür wurde der Elberadweg ausgebaut. Man kann ihn von Bad Schandau bis Schmilka an beiden Elbseiten entlangfahren oder -laufen. Wir wandern bis zum Parkplatz, wo der Elbe-Radweg wieder an der Strasse entlang geht, überqueren die Strasse und steigen gegenüber hinauf. Es ist der Breite-Kluft-Aufstieg.
Wir wollen zuerst auf die Kleine Bastei von Schmilka. Es gibt ja in der Sächsischen Schweiz mehrere Aussichtspunkte mit dem Namen "Kleine Bastei". Angekommen auf dem Elbleitenweg, müssen wir nach rechts und folgen dem grünen Wanderzeichen. Wenn wir am Großen Rauschenstein vorbei sind, kommt bald der Abzweig zur Kleinen Bastei. Wir müssen nach rechts vom Weg ab, ein Stück nach unten wandern. Dieser kleine Abstecher ist sehr lohnenswert !
Es ist etwa 11.30 Uhr und wir gönnen uns die erste Pause, essen eine Kleinigkeit und trinken etwas.
Man sollte aber schon etwas klettern können und trittsicher sein, wenn man die Rotkehlchenstiege hinaufwandern will.
Oben angekommen, befinden wir uns auf dem Gratweg. Diesen wandern wir nun weiter nach rechts, biegen dann nicht zur Oberen Affensteinpromenade ab, sondern steigen die Stufen hinauf. Hier heißt der Wanderweg "Zurückesteig". Dann kommen wir an eine Wegkreuzung, wo sich 4 Wege treffen: Von rechts kommt man über die Heilig Stiege aus dem Heringsgrund herauf , nach links führt der Schrammsteinweg hinunter zum Sandloch, Richtung Kirnitzschtal.
Wir bleiben oben und wandern geradeaus weiter. Nach etwa 10 min treffen wir auf den Weg "Wilde Hölle". Hier kann man zum Aussichtspunkt "Carolafelsen" abzweigen. Gleich danach kommt die Stelle, wo der schmale Pfad vom Langen Horn - Bloßstock herkommt. Es ist auch nur ein kleines Schild angebracht. (Aufstieg über die Häntzschelstiege möglich)
Dann sind wir auch gleich am Aussichtspunkt Schneeberger Loch. Es ist ein großes, freies Plateau, wo viele Wanderer gerne rasten und den Blick über die Sächsische Schweiz genießen. Ganz nah gegenüber befindet sich die Wenzelswand, ein beliebter Kletterfelsen. Im Hintergrund sehen wir den Großen Winterberg. Unten sieht man Schmilka und Hrensko, gegenüber Reinhardtsdorf und Schöna mit Zirkelstein und Kaiserkrone.
Der ursprüngliche Artikel wurde uns von Frau Zenker aus Zwickau bereitgestellt . Sie ist mehrmals jährlich zum Wandern in Bad Schandau / Krippen. Der Kontakt zu anderen Wanderfreunden kann über unsere Redaktion vermittelt werden. Redaktionelle Bearbeitung und Foto: Tino Bellmann