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Wandern rund um die Bastei - Saechsische Schweiz
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Wanderbericht: Wanderung von Krippen - Täppigsteig - Kleinhennersdorf - Papstdorf - Papststein

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Der Täppigsteig von Krippen nach Kleinhennersdorf - Blick ins Elbtal

Unsere Osterwanderung 2008 begann in Krippen. Krippen ist ein Ortsteil des Kurortes Bad Schandau und wurde als Siedlung von Fischern, Schiffern, Kaufleuten und Handwerkern um 1380 das erste mal urkundlich erwähnt.

Da wir in der Nähe des Fähranlegers übernachteten (dort, wo der Krippenbach in die Elbe mündet), liefen wir zuerst ca. 1,3 Kilometer die Friedrich-Gottlob-Keller-Straße in Richtung Bad Schandauer Bahnhof, also zur Brücke der B172 über die Elbe. Wer mit der Eisenbahn nach Krippen anreist, spart sich ein Stück des Weges, denn unsere Route führt ja am Krippener Bahnhof vorbei. In der Nähe des Bahnhofes Krippen ist übrigens auch ein Fähranleger (Bornfähre). Wer aus Richtung Bad Schandau von der anderen Elbseite kommt, kann diese Fähre benutzen. Auf Anfrage steuert der Fährmann diese Haltestelle an. Manchmal muß man allerdings erst mit zum Bahnhof Bad Schandau mitfahren. Wegen der langschaftlichen Schönheit ist das aber ein eher angenehmer Umweg.

Kurz bevor die Friedrich-Gottlob-Keller-Straße auf einer Brücke über die Eisenbahn geleitet wird, biegen wir links auf den Täppigsteig ab und wandern durch den Wald bergaufwärts. Der Täppigsteig ist als normaler Wald- und Wanderweg ausgebaut. Sehr ruhig ist es hier. Es geht mäßig steil bergan und nach etwa sechshundert Meter Aufstieg erreichen wir schon die obere Waldkante.

Mit unserem kurzen Aufstieg haben wir den Weg aus dem Elbtal, hinauf auf die Kleinhennersdorfer Höhe, bereits geschafft.

Rechts von uns sind der Kleinhennersdorfer Stein und der Papststein zu sehen, geradeaus erkennt man die Kirche von Papstdorf. Links von uns liegen Kohlbornstein und Laasenstein. Wenn man auf der Hochebene angelangt ist, erkennt man links auch den Rosenberg, die Kaiserkrone und den Zirkelstein.

Nach rund 300 Metern erreichen wir die ersten Häuser in Kleinhennersdorf. Ein zu einem Bauern- und Ferienhof gehörendes Gebäude am Wegesrand ist als Selbstbedienungs - Touristinfo ausgebaut worden und bietet allerhand aktuelles Informationsmaterial. Auch Ferienwohnungen sind hier vorhanden (Ilona Gürth).

Wir wandern weiter in Richtung des unübersehbaren Kirchturms von Papstdorf. Im Ort angekommen, schauen wir uns um. Einige gut erhaltene Bauernhäuser zeugen von ländlicher Baukunst früherer Jahrhunderte. Eine Besichtigung der Kirche ist zu empfehlen. Wir folgen dem Wegweiser zum Papststein und steigen in Richtung Gipfel.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Aus westlicher Richtung kann man wenige hundert Meter nach dem Ortsausgangsschild Papstdorf, am Waldrand, (Hans-Förster-Weg), eine mit Holzbohlen befestigte Treppe hinaufsteigen. Dort gibt es auch kleine Waldparkplätze, die jedoch in der Saison, an den Wochenenden und erst recht bei schönem Wetter sehr schnell überbelegt sind. Später wechselt diese Treppe in mehrere segmentierte Stahltreppen mit Geländer über.

Der Aufstieg ist leicht zu bewältigen und bietet schöne Ausblicke auf die Berge, Steine und deren Umland. Als Richtzeit für den eigentlichen Aufstieg sollte man -je nach Fitness- 10-20 Minuten einplanen.

Auf dem Gipfel erreicht man zuerst die Ebene, auf welcher sich das Gasthaus befindet. Hier gibt es einen sehr schönen Blick hinab, daneben ist der Biergarten. Die  Schankwirtschaft auf dem Papststein muß die zu verkaufenden Waren mit einer kleinen Seilbahn auf den Berg transportieren. Man sollte die Öffnungszeiten des Restaurants beachten. Im Winter schließt es meist gegen 16 Uhr, im Frühling und Herbst gegen 18 Uhr, während es im Sommer bis 22 Uhr geöffnet ist.

Über eine weitere Stahltreppe kommt man auf die Ebene, auf welcher sich mehrere Aussichtsplattformen und der Papststein-Turm befinden. Der Aussichtsturm auf dem Papststein ist nicht öffentlich zugänglich.

In südlicher Richtung gibt es wieder eines jener beliebten Gitter, über welche man laufen kann, um über eine Felsspalte zu gelangen. Man hat, auf dem Gitter stehend, einen beeindruckenden Blick nach unten. Leider ist das am Anfang erst einmal gewöhnungsbedürftig. Ein ähnliches Gitter gibt es am Lilienstein, um auf den Mulattenkopf zu gelangen.

Der Papststein bietet aus 452 m ü. NN eine ausgezeichnete Sicht über die Sächsische und Böhmische Schweiz.

Die andere Aufstiegsvariante führt von Kleinhennersdorf über das Wildgehege Papstdorf und die Brennnesselecke auf den Papststein hinauf. Diese Route kann man für einen kurzen Abstecher auf den 392 Meter hohen Kleinhennersdorfer Stein, die Hampelhöhle und die Lichterhöhle nutzen (ca. 20 Minuten). 

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 23.03.2008
Aktuell: 16.04.2013
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